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Restholz Zerkleinerung mit GROSS Hacker

Restholz zerkleinern und brikettieren

Aus Abschnitten, Plattenresten, Spänen und Stäuben kann ein gut handhabbarer Wertstoff werden. GROSS entwickelt Zerkleinerungs- und Brikettierlösungen für Restholz aus der Holzbearbeitung – abgestimmt auf Materialart, Menge, gewünschte Korngröße und weitere Nutzung.

Wir nennen es Wertstoff.

Restholz kommt in verschiedensten Formen. GROSS hat für jede die passende Lösung.

Beim Sägen, Hobeln, Fräsen, Schleifen und im Plattenzuschnitt entstehen sehr unterschiedliche Reststoffe: lange Abschnitte, Spreißel, Paletten- und Plattenreste, Hackschnitzel, Hobelspäne, Sägemehl oder Holzstaub. Diese Materialien unterscheiden sich in Form, Korngröße, Feuchte, Schüttdichte und möglicher Fremdstoffbelastung. Genau diese Eigenschaften bestimmen, welcher Aufbereitungsweg technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

GROSS entwickelt und fertigt Zerkleinerungs- und Brikettieranlagen in Deutschland. Je nach Aufgabe lassen sich Maschine, Trichter, Rotor, Sieb, Beschickung, Austrag und Steuerung auf den Materialfluss abstimmen. Für neue und ältere Baureihen bietet GROSS Ersatz- und Verschleißteile sowie Reparatur- und Wartungsservice an.

Restholz kommt in vielen Formen und Materialien

Holzabschnitte Restholz mit Spänen auf einem Betonboden
Holzabschnitte Restholz
GROSS GAZ Restholz Hacker, befüllt mit Restholz Platten
GROSS GAZ Restholz Hacker
Holz Späne Briketts
Holz Späne Briketts
Ein Tischler wirft Spanplatten Reste in eine rote Kiste
Restholz Sammlung Tischlerei
Zwei Mitarbeiter arbeiten an einer Plattenaufteilsäge
Arbeiten an der Plattensäge
Hackschnitzel in Händen gehalten
Hackschnitzel in guten Händen
Gestapelte Spanplattenabfälle
Gestapelte Spanplattenabfälle
Massivholz Abschnitte Restholz
Massivholz Abschnitte Restholz
Sperrholz Abfälle in einem Container
Sperrholz Abfälle
Paletten Restholz gestapelt
Paletten Restholz
Schreinerei Massivholz Bretter gestapelt
Schreinerei Massivholz Bretter
Holz Logistik Verpackungen Abfall
Holz Logistik Verpackungen Abfall

Restholz energetisch nutzen – nur passend zur Heizanlage

Eine passende Restholzlösung wird nicht allein über den Anschaffungspreis beurteilt. Entscheidend ist, wie gut sie den täglichen Ablauf vereinfacht und mit vorhandener Absaugung, Lagerung, Fördertechnik und Verwertung zusammenspielt. Zerkleinertes Restholz oder Holzbriketts können als Brennstoff für geeignete und dafür freigegebene Heizsysteme infrage kommen. Ob das Material tatsächlich eingesetzt werden darf und technisch geeignet ist, hängt unter anderem von Holzart, Feuchte, Fremdstofffreiheit, Korngröße beziehungsweise Brikettqualität sowie den Brennstoffvorgaben des Kessel- oder Anlagenherstellers ab. Beschichtete, behandelte oder verunreinigte Holzreste sind gesondert zu bewerten.

Restholz aus der Holzbearbeitung lässt sich, je nach Form und weiterer Nutzung, entweder zerkleinern (z. B. Platten oder Massivholz), direkt brikettieren (z. B. Holzstaub) oder in einer kombinierten Anlage aufbereiten. Stückige Reste benötigen meist einen Zerkleinerer. Lose, homogene und ausreichend trockene Späne können für eine Brikettpresse geeignet sein.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Restholz

01 /

Welches Restholz kann mit GROSS Maschinen zerkleinert werden?

Je nach Maschinentyp lassen sich beispielsweise Abschnitte, Spreißel, Paletten, Spanplatten und andere Holzabfälle zerkleinern. Lange Resthölzer sind ein typischer Einsatzfall der GHZ Horizontal-Zerkleinerer. Ob eine konkrete Maschine geeignet ist, hängt von Abmessungen, Holzart, Feuchte, Fremdstoffen, benötigtem Durchsatz und gewünschter Endgröße ab.

Was ist der Unterschied zwischen Zerkleinern und Brikettieren?

Beim Zerkleinern werden sperrige Holzreste in Hackschnitzel beziehungsweise Späne überführt. Beim Brikettieren wird loses, ausreichend homogenes Material unter Druck, ohne Bindemittel, zu kompakten Briketts verdichtet. Beide Verfahren lösen damit unterschiedliche Aufgaben und können miteinander kombiniert werden.

Muss Restholz vor dem Brikettieren immer zerkleinert werden?

Nein. Hobelspäne, Sägemehl oder Holzstaub können – sofern Feuchte, Partikelgröße, Schüttdichte und Reinheit passen – direkt für eine Brikettpresse geeignet sein. Stückige oder zu grobe Reste müssen dagegen vor- oder nachzerkleinert werden. Ein Materialversuch zeigt, welcher Prozess erforderlich ist.

Welche Faktoren bestimmen die Größe der Hackschnitzel oder Späne?

Bei den GAZ Einwellen-Zerkleinerern bestimmt vor allem die Lochung des eingesetzten Siebs, welche Partikel den Schneidraum verlassen können. Das tatsächliche Ergebnis wird zusätzlich durch Material, Feuchte, Rotorausführung, Messerzustand, Beschickung und Betriebsparameter beeinflusst.

Welche Reststoffe eignen sich für eine Holzbrikettpresse?

Typische Materialien sind ausreichend homogene Hobelspäne, Sägemehl, Holzstaub und passend aufbereitetes Hackgut. Die Eignung hängt von Materialart, Restfeuchte, Korngröße, Schüttdichte, Homogenität und Fremdstofffreiheit sowie den Vorgaben der jeweiligen Presse ab. Pauschale Freigaben sind daher nicht sinnvoll.

Werden für Holzbriketts Kleber oder andere Bindemittel benötigt?

Die Verpressung erfolgt ohne zusätzliches Bindemittel. Voraussetzung ist jedoch, dass das Material für den gewählten Pressprozess geeignet ist und die erforderlichen Materialparameter einhält.

Können zerkleinertes Restholz oder Briketts in der eigenen Heizung genutzt werden?

Das kann möglich sein, wenn Heizanlage beziehungsweise Holzvergaser für den jeweiligen Brennstoff freigegeben sind. Maßgeblich sind die Anforderungen des Anlagenherstellers sowie Holzart, Feuchte, Fremdstofffreiheit, Korngröße und bei Briketts die geforderte Qualität. Beschichtete oder verunreinigte Hölzer dürfen nicht pauschal mit naturbelassenem Restholz gleichgesetzt werden.

Welche Maschine passt zu einer Schreinerei oder Tischlerei?

Das lässt sich nicht allein an der Betriebsgröße festmachen. Entscheidend sind Art und Menge der Reststoffe, maximale Abmessungen, verfügbare Fläche, vorhandene Absaug- und Fördertechnik sowie die geplante Verwertung. Für lange Reste kann ein Horizontal-Zerkleinerer sinnvoll sein. Für gemischte stückige Holzabfälle häufig ein Einwellen-Zerkleinerer. Für lose Späne eine Brikettpresse.

Lassen sich Zerkleinerer und Brikettpresse automatisch verbinden?

Ja, GROSS hat kombinierte Anlagen realisiert, bei denen zerkleinertes Material über Förderspirale oder Förderband einer Brikettpresse zugeführt wird. Die konkrete Automatisierung hängt von Materialfluss, Pufferspeicher, Austrag, Sicherheitstechnik, Steuerung und gewünschter Betriebsweise ab.

Was passiert mit Nägeln oder Metallteilen im Restholz?

Fremdstoffe sollten möglichst vor der Verarbeitung vermieden oder gezielt abgeschieden werden (z. B. mit einer Magnetrolle beziehungsweise einem Magnetabscheider). Ob und wo eine Abscheidung erforderlich ist, muss anhand des Materials und der Anlage geplant werden. Sie ersetzt keine saubere Materialkontrolle.

Wie hoch ist der Durchsatz einer Restholzanlage?

Der Durchsatz ist material- und maschinenabhängig. Einfluss haben unter anderem Materialart, Abmessungen, Restfeuchte, Sieblochung, Rotor- und Antriebsvariante, Beschickung sowie bei Brikettpressen die Pressfähigkeit des Materials. Ein belastbarer Wert kann erst nach Klärung dieser Parameter beziehungsweise nach einem Materialtest genannt werden.

Wie aufwendig sind Wartung und Ersatzteilversorgung?

Der Aufwand hängt von Maschine, Material, Auslastung und Verschleiß ab. GROSS bietet originale Ersatz- und Verschleißteile sowie Reparatur- und Wartungsservice für neue und ältere Baureihen an.

Kann GROSS unser eigenes Restholz testen?

Ja. Vorführungen und Versuche mit Kundenmaterial sind nach Absprache im Technikum möglich.

GROSS GAZ 62 Hacker
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GROSS Genius 2 Brikettpresse freigestellt
Holz Späne Briketts
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Fotos und Materialdaten sind ein guter Anfang. Noch besser ist ein Versuch mit Ihrem eigenen Restholz. GROSS bietet nach Absprache Vorführungen und Materialtests im Technikum an.