Restholz energetisch nutzen – nur passend zur Heizanlage
Eine passende Restholzlösung wird nicht allein über den Anschaffungspreis beurteilt. Entscheidend ist, wie gut sie den täglichen Ablauf vereinfacht und mit vorhandener Absaugung, Lagerung, Fördertechnik und Verwertung zusammenspielt.
Zerkleinertes Restholz oder Holzbriketts können als Brennstoff für geeignete und dafür freigegebene Heizsysteme infrage kommen. Ob das Material tatsächlich eingesetzt werden darf und technisch geeignet ist, hängt unter anderem von Holzart, Feuchte, Fremdstofffreiheit, Korngröße beziehungsweise Brikettqualität sowie den Brennstoffvorgaben des Kessel- oder Anlagenherstellers ab. Beschichtete, behandelte oder verunreinigte Holzreste sind gesondert zu bewerten.
Restholz aus der Holzbearbeitung lässt sich, je nach Form und weiterer Nutzung, entweder zerkleinern (z. B. Platten oder Massivholz), direkt brikettieren (z. B. Holzstaub) oder in einer kombinierten Anlage aufbereiten. Stückige Reste benötigen meist einen Zerkleinerer. Lose, homogene und ausreichend trockene Späne können für eine Brikettpresse geeignet sein.