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Brikettpressen zum Verdichten von Spänen und Stäuben

Übersicht aller GROSS Brikettpressen

GROSS GP 400 Brikettpresse Innenansicht
Hobelspäne Brikett

GROSS Brikettpressen verdichten Holzspäne, Sägemehl, Schleifstaub, Papier und weitere geeignete Reststoffe zu kompakten Briketts. Diese lassen sich platzsparend lagern und in dafür geeigneten Holzvergasern, Hackschnitzelkesseln oder Heizanlagen energetisch nutzen. Generell gilt: Die maximale Materialfeuchte darf 18 % nicht übersteigen. Unterschiedliche Baugrößen und zahlreiche Optionen ermöglichen eine passgenaue Lösung für Material, Durchsatz und Betriebsablauf.

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Brikettpressen für kleine Materialmengen

Genius

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Brikettpressen für mittlere und hohe Materialmengen

GP

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    Maximale Leistung | 80 mm Brikettdurchmesser

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    Für den Industriebetrieb | 150x60 mm Rechteckbrikett

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Holz Späne Briketts
Verbrennen runde GROSS Holz Briketts
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FAQ

Häufig gestellte Fragen über das Brikettieren

01 /

Was versteht man unter Brikettieren?

Beim Brikettieren werden lose Reststoffe unter hohem Druck zu kompakten Briketts verpresst. GROSS Brikettierpressen verarbeiten beispielsweise homogene Holzspäne, Sägemehl, Hackschnitzel und Holzstaub ohne zusätzliches Bindemittel. Dadurch sinkt das Materialvolumen, während Lagerung, Transport und weitere Nutzung einfacher planbar werden.

Welche Vorteile bietet das Brikettieren von Restholz?

Brikettieren kann aus losen Holzresten einen lager- und transportfähigen Energieträger machen. Betriebe profitieren insbesondere von:

  • geringerem Volumen für Lagerung und Transport,
  • saubererem Restholzmanagement,
  • einer möglichen Nutzung zur eigenen Wärmeerzeugung,
  • geringeren Entsorgungskosten,
  • zusätzlichen Verkaufsmöglichkeiten für geeignete Holzbriketts.

Welche Lösung wirtschaftlich ist, hängt von Materialmenge, Materialqualität, Maschinenauslastung, Energiebedarf und Absatzweg ab.

Welche Materialien lassen sich brikettieren?

Typische Einsatzstoffe sind Sägemehl, Hobelspäne, Hackspäne und bestimmte Holzstäube. Je nach Presse können auch Papier, Karton, Styropor oder andere homogene Materialien verdichtet werden.

Wichtig: Nicht jedes technisch herstellbare Brikett ist ein Brennstoff. Papier-, Kunststoff- oder Metallbriketts dienen vor allem der Volumenreduzierung, Lagerung, Rückgewinnung oder Entsorgung. Ob Holzbriketts verbrannt werden dürfen, richtet sich nach Ausgangsmaterial, Brennstoffqualität, Feuerungsanlage und den geltenden Vorschriften.

Können Holzbriketts zum Heizen des eigenen Betriebs verwendet werden?

Ja, Briketts aus geeignetem, naturbelassenem Holz können zur Wärmeversorgung des eigenen Betriebs eingesetzt werden. Mögliche Anwendungen sind:

  • Beheizung von Werkstatt, Produktion, Büro oder Lager,
  • zentrale Gebäudeheizung,
  • Warmwasserbereitung,
  • Bereitstellung von Prozesswärme, beispielsweise für Trocknungsprozesse,
  • Einspeisung der erzeugten Wärme in ein betriebliches Wärmenetz.

Voraussetzung ist immer, dass die Feuerungsanlage für Holzbriketts und deren konkrete Brennstoffqualität zugelassen ist. Vor der Umstellung sollten Anlagenhersteller und Schornsteinfeger einbezogen werden.

Können Holzbriketts in einem Kamin- oder Werkstattofen verbrannt werden?

Nur wenn der Hersteller den Ofen ausdrücklich für Holzbriketts freigegeben hat. Hinweise dazu finden sich in der Bedienungsanleitung und in der Brennstoffzulassung der Feuerstätte.

Für handelsübliche Kleinfeuerungsanlagen sind hochwertige Briketts aus naturbelassenem Holz vorgesehen. Das Umweltbundesamt empfiehlt für solche Anwendungen Holzbriketts der Klasse A1 nach DIN EN ISO 17225-3 beziehungsweise entsprechend zertifizierte Produkte. Briketts können sich beim Verbrennen ausdehnen. Deshalb müssen die Mengenangaben des Ofenherstellers eingehalten werden.

Eignen sich Holzbriketts auch für eine Zentralheizung?

Das ist möglich, wenn der Heizkessel für Holzbriketts ausgelegt und zugelassen ist. Je nach Anlage erfolgt die Beschickung manuell oder über eine speziell darauf abgestimmte Zuführung. Entscheidend sind unter anderem Brikettformat, Brennstoffqualität, Leistungsbereich, Wärmespeicher und zulässige Emissionswerte.

Ob sich eine vorhandene Anlage umrüsten lässt, muss der Kesselhersteller beziehungsweise ein Heizungsfachbetrieb prüfen.

Dürfen Briketts aus Spanplatten, MDF oder beschichtetem Holz verheizt werden?

Solche Briketts dürfen nicht wie Briketts aus naturbelassenem Holz behandelt werden. Durch Verleimungen, Beschichtungen oder andere Inhaltsstoffe gelten für ihre Verbrennung deutlich strengere Anforderungen.

In Deutschland dürfen bestimmte Reste aus verleimtem oder beschichtetem Holz nach der 1. BImSchV nur in dafür geeigneten Feuerungsanlagen ab 30 kW und nur in Betrieben der Holzbe- oder -verarbeitung eingesetzt werden. Holz mit Holzschutzmitteln sowie ungeeignete oder unbekannte Materialmischungen scheidet als regulärer Brennstoff aus.

Das Brikettieren verändert die rechtliche Einstufung des Ausgangsmaterials nicht. Aus einem problematischen Holzrest wird durch das Pressen kein frei verwendbarer Brennstoff.

Wie müssen Holzbriketts gelagert werden?

Holzbriketts sollten trocken, vor Niederschlag geschützt und möglichst ohne direkten Kontakt zu Boden oder feuchten Wänden gelagert werden. Feuchtigkeit kann Briketts aufquellen, zerfallen lassen und ihre Brennstoffqualität verschlechtern.

Für einen zuverlässigen Betriebsablauf sind außerdem kurze Transportwege zwischen Presse, Lager und Heizung sinnvoll. Bei größeren Mengen müssen Brandschutz, Staubschutz und die örtlichen Lagervorschriften berücksichtigt werden.

Können selbst produzierte Holzbriketts verkauft werden?

Grundsätzlich ja, sofern Ausgangsmaterial, Produktqualität, Kennzeichnung und Vermarktung die geltenden Anforderungen erfüllen. Für den Verkauf als Brennstoff eignen sich insbesondere gleichmäßig produzierte Briketts aus nachvollziehbar naturbelassenem Holz.

Vor dem Markteintritt sollte die Qualität durch ein geeignetes Prüflabor untersucht werden. Relevante Kriterien sind unter anderem:

  • Herkunft und Zusammensetzung des Holzes,
  • Wasser- und Aschegehalt,
  • Heizwert,
  • Partikeldichte und mechanische Festigkeit,
  • Abmessungen und Form,
  • mögliche Schadstoffgehalte,
  • gleichbleibende Qualität über mehrere Produktionschargen.

Die DIN EN ISO 17225-3 beschreibt Qualitätsklassen und Spezifikationen für klassifizierte Holzbriketts. Eine unabhängige Zertifizierung wie DINplus kann den Zugang zum Endkunden- und Händlergeschäft erleichtern, ist aber mit Prüf-, Dokumentations- und Überwachungsaufwand verbunden.

Welche Verkaufsmöglichkeiten gibt es für Holzbriketts?

Je nach Produktionsmenge, Qualität und Verpackung kommen verschiedene Absatzwege infrage:

  • Direktverkauf an Privatkunden in der Region,
  • Verkauf an Mitarbeitende und bestehende Geschäftskunden,
  • Abgabe an benachbarte Gewerbe- oder Handwerksbetriebe,
  • Kooperation mit Brennstoff- und Energieholzhändlern,
  • Belieferung regionaler Bau-, Land- oder Fachmärkte,
  • Verkauf palettenweise an gewerbliche Abnehmer,
  • Vertrieb über einen eigenen Onlineshop oder regionale Plattformen,
  • Lohnproduktion für einen Händler oder eine Fremdmarke.

Für kleinere Mengen ist der regionale Direktverkauf häufig der einfachste Einstieg. Größere Handelskanäle erwarten in der Regel dokumentierte Qualität, regelmäßige Lieferfähigkeit, professionelle Verpackung und verlässliche Chargen.

Was ist wirtschaftlicher: selbst heizen oder Briketts verkaufen?

Das lässt sich nur mit einer betriebsspezifischen Rechnung beantworten.

Bei der Eigennutzung entstehen Vorteile vor allem durch vermiedene Entsorgungskosten und den Ersatz zugekaufter Wärmeenergie. Beim Verkauf stehen mögliche Erlöse den Kosten für Presse, Strom, Verschleiß, Personal, Qualitätsprüfung, Verpackung, Lagerung und Transport gegenüber.

Eine belastbare Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt deshalb:

  1. verfügbare Restholzmenge und Qualität,
  2. tatsächliche jährliche Betriebsstunden,
  3. Investitions- und Betriebskosten der Brikettierpresse,
  4. vorhandenen betrieblichen Wärmebedarf,
  5. Kosten des bisher verwendeten Energieträgers,
  6. erzielbaren Nettoverkaufspreis,
  7. Verpackungs-, Vertriebs- und Logistikkosten,
  8. saisonale Nachfrage und erforderliche Lagerkapazität.
Kann ein Betrieb einen Teil selbst nutzen und den Rest verkaufen?

Ja. Eine Kombination aus Eigenwärmenutzung und Verkauf kann Schwankungen bei Wärmebedarf und Restholzaufkommen ausgleichen. Im Winter werden die Briketts beispielsweise überwiegend selbst verheizt, während Überschüsse außerhalb der Heizperiode eingelagert oder verkauft werden.

Dafür müssen Produktionsmenge, trockene Lagerkapazität, Brennstoffqualität und Absatzplanung aufeinander abgestimmt sein.